Langjährige Schülerin des legendären Egon von Neindorff

Im Januar 1989 wurde ich nach einigen Turniererfahrungen Schülerin Egon von Neindorff. Bereits im September 1989 nahm ich das erste Mal an den „Festabenden der Klassischen Reitkunst“ teil. Zuerst in der „Quadriga“ am Langen Zügel, dann im Laufe der Jahre mit gerittenen Dressurquadrillen, Remonteabteilung, Arbeit an der Hand, Schulen über der Erde.

Zeit spielte im Reitinstitut niemals eine Rolle. Weder in der Ausbildung der Pferde noch in unserer Ausbildung. Somit verlangte es mehrere Jahre harte Arbeit, Knochenarbeit um den Körper zu beherrschen und mit dem Pferd zu tanzen, immer unter den wachen Augen eines Lehrmeisters, dem kein Fehler entgeht.

Klassische Reiterei zeichnet sich durch Schlichtheit, Einfachheit und das Unspektakuläre aus. Vor der „Reit“Kunst steht das Handwerk. Ohne korrektes Erlernen des Handwerks kann keine Kunst entstehen.

Wir versuchen Reitkunst mit der heutigen Turnierreiterei zu verbinden. Wir stehen unter keinem Zwang Preise und Schleifen zu erreiten, möchten aber korrekte Reiterei mit Höchstleistung vereinen.

Elke Potucek Puscha

Gehe bis zur Höchstgrenze – überschreite diese nie.
Fordern, nicht überfordern.

Egon von Neindorff

Elke mit Utina

„Gehe bis zur Höchstgrenze – überschreite diese nie“ und „Fordern nicht überfordern“ (E.v.Neindorff). Wie oft hörte ich diese Sätze! Höchstleistung von Reiter und Pferd zu verlangen braucht eine zwanglose Verbindung zwischen beiden – es braucht ein Team! Beide müssen Freude am Arbeiten haben. In meiner Funktion als Trainer versuche ich diese Freude am Arbeiten mit der nötigen Disziplin meinem Schüler (Team: Reiter/Pferd) zu vermitteln und zu motivieren.

Nicht nur Turnierreiter sondern auch den ambitionierten Freizeitreiter sprechen wir mit unserem Unterricht an. Während einer Reitstunde wird der Schüler von A – Z begleitet. Der Schüler hat das Gefühl ich sitze mit ihm auf dem Pferd und leite ihn Schritt für Schritt in die Gymnastizierung, Erarbeitung der Lektionen – egal welchen Schwierigkeitsgrades.

Unsere Pferde wurden alle von mir und meinem Partner Patric Puscha ausgebildet und stehen für Reitunterricht zur Verfügung. Alle unsere Pferde werden erst ab einem Ausbildungsstand der Klasse L als Lehrpferde eingesetzt und beherrschen z.T. Lektionen der Hohen Schule.